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Statement Gregor Stocker

Gregor Stocker, Geschäftsführer der H. Stocker GmbH, zur aktuellen Situation am Markt und innerhalb der Branche

Wir erleben in den letzten Jahren hautnah mit, welch starken Einfluss die gesellschaftliche und politische Situation auf unsere Branche und die damit verbundene Geschäftssituation hat. Was die Marktteilnehmer innerhalb der letzten drei Jahre, angefangen mit der Veränderung vieler Prozesse und Gewohnheiten durch Corona, mitgemacht haben, ist historisch bisher so nicht vorgekommen. Im abgelaufenen Jahr erlebten wir einen "Kamin-Boom", auch ausgelöst durch die Unsicherheit der Endverbraucher aufgrund des Ukraine-Kriegs und der Angst vor einem Black-Out.  

In diesem Jahr schaut die Situation wieder ganz anders aus. Bis heute ist nicht klar, wie das "Heizungsgesetz" in Deutschland aussehen wird und wie das EWG (Erneuerbare-Wärme-Gesetz) von Österreich verabschiedet wird. Dies führt zu massiven Unsicherheiten in der Planung der Konsumenten. Die Auswirkungen auf Teile der Branche sind jetzt schon spürbar: Vorgezogene Betriebsurlaube, Reduzierungen des Personals, Kurzarbeit, Abbau von Mehrstunden, usw. Der Endverbraucher ist – zu Recht – verunsichert und die Auswirkungen auf die Wirtschaft sind enorm und teilweise nur schwer wieder gut zu machen. 

Hinzu kommt die drastisch gestiegene Zinsbelastung, welche den Konsum und ganz massiv die Baubranche trifft. Hier brauchen wir dringend neue Lösungen, wie zum Beispiel Generationenkredite oder auch völlig neue Ideen wie Zinszuschüsse nach dem Vorbild der Mietzinsbeihilfe. Da gibt es sicher noch unzählige weitere Ideen. Am Bau hängen nicht nur wir, sondern die meisten Unternehmen direkt oder indirekt. Wie sollen die geplanten Staatsausgaben – auch Förderungen – bei massiv sinkenden Steuereinahmen (fehlende KÖSt. durch sinkende Gewinne, Abwanderung und Verlagerung der Wertschöpfung ins Ausland und auf andere Kontinente, fehlende Lohnsteuer durch steigende Arbeitslosigkeit, fehlende MwSt. durch weniger Konsum – um nur einige zu nennen) gestemmt werden? 

Es braucht eine realistische, allumfassende Umwelt- und Wirtschaftspolitik und keine ständigen Schnellschüsse welche die langfristigen Auswirkungen nicht berücksichtigt. Umweltschutz funktioniert nur dann, wenn auch Geld zur Verfügung steht. Bei dem wirtschaftlichen Schaden, der momentan angerichtet wird, sieht das nicht gut aus.

Ich bin der Meinung, dass wir einen vernünftigen Energiemix benötigen – alles auf technisch hohem Niveau und niedrigster Umweltbelastung! Elektromobilität, Hybrid-Technologie, Verbrennungsmotoren mit geringem Verbrauch, Biomasse-Heizungen, Kaminöfen, Wärmepumpen, bestehende Gas- und Ölheizungen im Gewerbe sollen bivalent – in Kombination mit Biomasse oder Wärmepumpe – ausgebaut werden, aber auch reine Stromheizungen im Kleinstbereich werden benötigt. Alles in einem vernünftigen Mix auf technisch höchstem Niveau. Dabei müssen auch Wasserstoff, Biogas und Bioöl Berücksichtigung finden. Jede Polarisierung in eine Richtung birgt große Gefahren in sich. Sehr oft ist eine vermeintlich umweltschonende Technologie, bei ganzheitlicher Betrachtung, alles andere als umweltfreundlich. Es muss die gesamte Produktions- und Lieferkette berücksichtigt werden und es muss sehr genau betrachtet werden, in welche Länder die Fördergelder abfließen. Unter welchen Umweltbedingungen wird dort produziert? Wie schaut es dort mit den Arbeitsbedingungen und der Gesundheit für die Mitarbeiter aus? Wie lange sind die Transportwege und womit wird transportiert? In welchen Ländern werden die Zulieferteile produziert? Kurz gesagt: Wo wird die Wirtschaft und die technische Entwicklung damit gestärkt?

Auch wird auf politischer Ebene die Diskussion geführt, ob das Heizen mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz und den daraus entstehenden Produkten nachhaltig ist. Aus unserer Sicht ist diese Diskussion irreführend und verunsichert den Konsumenten. Österreich ist in diesem Bereich technologisch führend auf der Welt! Die Emissionen sind extrem niedrig, Holz ist CO2-neutral, die Transportwege kurz, der größte Teil der Zulieferteile kommt aus der Europäischen Union. Das ist in der gesamten Kette gut für die Umwelt, die heimische Wirtschaft, die heimischen Arbeitsplätze und die Steuereinahmen.

Wir, als traditionelles Familienunternehmen, sehen die aktuelle Situation trotzdem als Chance und sind gut für die Zukunft aufgestellt. Die jetzige Zeit muss dafür genutzt werden, intern Prozesse zu optimieren und an Projekten zu arbeiten, die nachhaltig die geschäftliche Situation optimieren und absichern, aber das Bedarf Planungssicherheit! Diese Planungssicherheit für die Wirtschaft ist die Grundlage jeder Entwicklung und wurde uns politisch komplett entzogen!

Unternehmen benötigen Planungssicherheit, um technologisch noch besser zu werden, Prozesse zu optimieren, die Schadstoffemissionen noch weiter zu reduzieren und einen noch größeren Beitrag zum Schutz unseres Planeten zu leisten. Diese Technologie muss in den Rest der Welt transferiert werden, um global eine Verbesserung zu erwirken. Das bringt langfristig eine merkbare Verbesserung der Umwelt und stärkt zugleich die Wirtschaft und damit den Wohlstand des gesamten Landes! Nur so kann Umweltschutz nachhaltig weiter betrieben und das soziale Gefüge gestärkt werden. 

You'll never walk alone - unser Leitsatz gilt besonders jetzt.

Abbildung: Geschäftsführer Gregor Stocker (Fotocredit: Andreas Friedle)

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